Feichtinger Guatemala BIO, 500 g Bohne

ab 12,90 €
500 g 13,90 €/Stk. [27,80 €/kg]
ab 12 Stk. 13,40 €/Stk. [26,80 €/kg]
ab 24 Stk. 12,90 €/Stk. [25,80 €/kg]
FE01
MHD 12.2012
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sofort lieferbar
inkl. USt. zzgl. evtl. Versand. Vers.-Gew.: 0,60 kg

Bohnen - mild - 100 % Arabica
BIO - und mehr als fair gehandelt
Fein und ausgewogen

Bewertung

ØØ--- Röstgrad
ØØØØ- Cremabildung
Ø---- Koffeingehalt
ØØØØ- Bohnenbild

Eignung für

ØØØØ- Vollautomaten
ØØØ-- Espresso
ØØØØ- Cappuccino
ØØØØØ Kaffee


Produkt

Feichtinger Guatemala BIO, 500 g Bohne

Feichtinger Café de Guatemala aus der Region San Marcos ist ein außerordentlich vielschichtiger Kaffee, der nie langweilig wird.  Es ist wie auf einer Entdeckungsreise: zarte, fruchtige Noten, Karamell, dunkle Schokolade, eine feingliedrige Säure bei gleichzeitig vollem Körper - all das wird Ihnen immer wieder neuen Genuß bereiten – ganz besonders in der Zubereitung als Kaffee (125 ml/Tasse).

Für die Kaffees von Christof Feichtinger gelten drei Leitsätze:

• höchste Qualität
• Nachhaltigkeit
• direkter und damit fairer Handel

Verarbeitet werden nur speziell verlesene Arabicas (Specialty Grade) der höchsten Anbauqualität SHB (Strictly Hard Bean) aus Guatemala.
Café de Guatemala von Christof Feichtinger ist zudem immer ein Single Origin Kaffee, also ein Kaffee aus nur einer Anbauregion. Der auf jeder Packung aufgedruckte Single-Origin-Code ermöglicht eine Rückverfolgung der Herkunft bis ins Dorf der jeweiligen Kleinbauernkooperative.

Derzeit ist es zertifiziert ökologisch angebauter Kaffee aus der Region San Marcos. Wer es noch genauer wissen will: Es handelt sich um einen 'Fully Washed' Kaffee der Arabica Varietäten Tipica, Bourbon und Caturra.

Fair ?

Auf den Punkt gebracht gilt für die Kaffees von Christof Feichtinger:

Mehr als fair gehandelt, aber nicht Fairtrade zertifiziert. Warum?

Die Fairtrade-Zertifizierung ist auf jeden Fall eine gute Sache, sie ist aber nicht für alle das Richtige. Um die Zertifizierung zu erhalten, ist einiges an Bürokratie zu leisten und vor allen Dingen sind auch Lizenzgebühren zu zahlen. Gerade für kleine Projekte wie das von Christof Feichtinger ist das schlicht zu viel Aufwand und zu teuer.

Das führt zu der paradoxen Situation, das diese Projekte das Fairtrade Label nicht tragen dürfen, obwohl sie besonders fair arbeiten. So fällt zum Beispiel die Handelsstufe der Rohkaffeehändler weg, da der der Kaffee direkt verarbeitet wird. Das eingesparte Geld kommt genau so direkt den Erzeugern zu Gute. Die Bauern erhalten von Feichtinger immer eine Bezahlung, die sogar deutlich über den aktuellen Fairtrade Preisen liegt - aber eben ohne Zertifikat.

Ein weitererer Eckpfeiler der Arbeit von Christof Feichtinger sind langjährige und partnerschaftliche Beziehungen zu den Kleinbauern. Davon profitieren beide Seiten. Die Erzeuger brauchen sich keine Sorgen um den Absatz und den Preis zu machen - beides ist verläßlich geplant und schon lange vor der Ernte festgeschrieben. Handel und Verbraucher können sich auf eine gleichbleibend hohe Qualität verlassen und diese Schluck für Schluck genießen - und das mit gutem Gewissen.

Hintergrund

Christof Feichtinger ist in Guatemala geboren und aufgewachsen - das Land ist zu seiner Heimat geworden, auch wenn in seinem Paß etwas anderes steht. Daher ist es ihm ein Anliegen, die ausgezeichneten Kaffees des Landes bekannter zu machen.

Zum einen möchte er das Beste aus dem Rohkaffee herausholen. Das geht natürlich nur mit Rohkaffee von höchster Qualität. Als logische Konsequenz kommen nur biologisch angebaute Kaffees aus besten Lagen in Frage.

Zum anderen sollen die Erzeuger - es handelt sich ausschließlich um kleine Bauernkooperativen - die Qualität und die zusätzlichen Anstrengungen des biologischen Anbaus auch gut bezahlt bekommen. Das spornt sie an, auch in Zukunft überdurchschnittliche Qualitäten zu liefern. Daher erhalten die Kleinbauern eine Bezahlung, die immer deutlich über dem aktuellen Fairtrade-Preis liegt.

Die Röstung in Guatemala birgt zwar einige logistische Risiken, beläßt aber einen wichtigen Verarbeitungsschritt (und damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung) im Ursprungsland. Die Handelskette ist also so kurz wie möglich aufgebaut: Erzeugerkooperative - Röster - Importeur - Handel.

Nur so kann diese absolut außergewöhnliche Qualität zu fast normalen Preisen angeboten werden!

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