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Kaffee ist ein Star! Das vielleicht beliebteste Getränke der Welt. Kein Wunder, dass das Bohnenensemble auch in der glitzernden Filmwelt von Hollywood eine große Rolle spielt. Kaffee in Filmen wird als ein Symbol für Energie, Intelligenz und Geselligkeit dargestellt. Manchmal auch als ein Ausdruck von Romantik. Wir haben uns mal einen großen Pott Kaffee geschnappt und sind für Sie ins Heimkino gepilgert. Die Mission: Einen genaueren Blick darauf zu werfen, wo unser Lieblingsgetränk den Darstellern die Show stiehlt. Natürlich ist dies nur eine kleine Auswahl der vielen möglichen Filme.

Fangen wir mit einem absolutem Klassiker an: „Frühstück bei Tiffany“ (1961). Hier trinkt Holly Golightly (Audrey Hepburn) Kaffee auf ihrer Feuerleiter in New York City, während sie auf die Morgensonne wartet. Der Kaffee wird als Ruhepunkt inszeniert, der Holly Zeit gibt, um über ihr Leben nachzudenken und sich auf den Tag vorzubereiten.

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„Tote tragen keine Karos“ von 1982 wurde von Carl Reiner gedreht. In der Hauptrolle agiert der großartige Steve Martin. Sein alter Ego im Film, Rigby Reardon, trinkt dauernd Kaffee, dabei versucht er, einen Mordfall zu lösen. Kaffee wird in diesem Fall also als eine Art Ermittlertool dargestellt. Er hilft Rigby, aufmerksam zu bleiben und seine Gedanken zu organisieren.

Weiter geht’s mit einem weiteren, wenn auch gänzlich anderen Kultfilm: „Pulp Fiction“ (1994). In Quentin Tarantinos Meisterwerk spielt unser dunkles Gold ebenfalls eine wichtige Rolle in einer der bekanntesten Szenen des Films. Im Diner treffen sich Vincent Vega (John Travolta) und Jules Winnfield (Samuel L. Jackson) und bestellen Kaffee, während sie ihre nächste Aufgabe als Auftragskiller besprechen. Kaffee wird als ein Ritual dargestellt, das die beiden Männer durchführen, um sich auf ihren bevorstehenden Job vorzubereiten.

Kaffee im Kino
6669In Filmen wird Kaffee auf unterschiedliche Weise dargestellt. Foto: Unsplash

Kein Kultfilm ohne Kaffee

Und noch einmal Kult: „The Big Lebowski“ von 1998. Die regieführenden Coen-Brüder lassen in „The Big Lebowski“ Hauptperson Jeff Lebowski (Jeff Bridges) immer wieder den Cocktail „White Russian“ schlürfen. Und der wird natürlich mit Kaffeelikor und/oder einer Kaffeebohne als Deko hergestellt. Für Lebowski ist dieses Getränk Balsam für die Seele, hilft ihm, seine Probleme zu vergessen und sich zu entspannen. HIER gibt es das Rezept dazu!

Bleiben wir in den 90ern: In Richard Linklaters „Before Sunrise“ von 1995 trinken die Hauptpersonen Jesse (Ethan Hawke) und Céline (Julie Delpy) leckeren Kaffee in einem Wiener Café und diskutieren dabei über ihr Leben und ihre Beziehung. Hier ist Kaffee ein Symbol für Intelligenz und Gesprächigkeit, das den Protagonisten hilft, sich näher zu kommen.

Das FBI liebt Kaffee

Wo wir gerade einmal in diesem Jahrzehnt (fest-) stecken: „Twin Peaks: Fire Walk with Me“ (1992) ist ein surrealistischem Meisterwerk von Regisseur David Lynch. Dieser drehte den Streifen nach Beendigung der kultig-schrägen Serie. Der Film war ein katastrophaler (finanzieller) Misserfolg, begeisterte jedoch die Kritiker – vor allem in Europa. Aber kommen wir zur Bohne, die die Welt regiert: FBI-Agent Chester Desmond (Chris Isaak) trinkt wirklich andauernd Kaffee. Und seine Bemerkung „Damn fine coffee“ ist längst zu einem ikonischen Satz geworden. Für den Agenten ist der Kaffee ein Symbol für den amerikanischen Traum.

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Träumer und Detektive

Ein letztes Mal 90er, aber noch einmal zu einem verrückten Film: „Fight Club“ (1999) von David Fincher mit Brad Pitt und Edward Norton. Hier trinken die Protagonisten Kaffee in einer Bar, parlieren dabei über die Zerstörung des kapitalistischen Systems. Der Kaffee könnte dabei als Symbol für die Leere des modernen Lebens angesehen werden.

Endlich geht es ab in die 2000er: „Coffee and Cigarettes“ heißt Jim Jarmuschs uriges Zelluloidmeisterwerk von 2003. Dort führen eine Reihe von Personen skurrile Smalltalks bei Kaffee und Zigaretten. Die elf Episoden entstanden zu verschiedenen Zeitpunkten, die früheste mit Roberto Benigni stammt aus dem Jahr 1986. Der Kaffee wird in diesem Schwarz-Weiß-Werk als ein gemeinsamer Nenner dargestellt, der die Charaktere verbindet und ihnen hilft, miteinander zu kommunizieren.

Weiter zu „Der Teufel trägt Prada“. Hier trinkt die Protagonistin Andy Sachs (Anne Hathaway) sehr viel Kaffee, während sie für ihre tyrannische Chefin arbeitet. Der Kaffee wird dabei als eine Art Energiebooster dargestellt, der Andy hilft, durch den hektischen Arbeitsalltag zu kommen.

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Last but not least: „La La Land“ von 2016. In Damien Chazelles Musikfilm trifft sich das Paar Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling) zum Kaffeegenuss in einem Café und diskutieren über ihre gemeinsamen Träume. Hatten wir das nicht schon einmal? Der Kaffee ist einmal mehr ein Ausdruck von Romantik, der das Paar zusammenbringt und ihnen hilft, ihre Ziele zu erreichen.

In all diesen Filmen wird Kaffee auf unterschiedliche Weise dargestellt, aber es ist klar, dass er eine wichtige Rolle spielt. Kaffee ist ein Symbol für Energie, Intelligenz, Geselligkeit, Romantik und vieles mehr. Es gibt auch Filme, die sich speziell mit der Kaffeeindustrie befassen, wie „Black Gold“ (2006), der die Ausbeutung von Kaffeebauern in Entwicklungsländern thematisiert.

Insgesamt zeigt die Darstellung von Kaffee in Filmen, wie wichtig das Getränk in unserem Alltag ist und wie es uns in verschiedenen Situationen helfen kann. Ob es darum geht, einen Mordfall zu lösen, eine Beziehung zu vertiefen oder einfach nur einen stressigen Arbeitstag zu überstehen, Kaffee ist ein eines DER Bestandteile unseres Lebens. Darauf einen Espresso…

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2 Kommentare

  1. Oooch, Hollywood. Da gibt’s noch viel mehr. Aber eine schöne illustre Auswahl. Danke
    Serien? Da ist auch viel mit Kaffee. Fortsetzung`?

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