Julius Meinl

Julius Meinl

Botschafter der Wiener Kaffeehauskultur
Führt uns eine Reise in unser Nachbarland Österreich, wird schnell deutlich: Hier herrscht eine besondere, ganz eigene Kaffeekultur. Besonders in Wien wurde diese Kultur durch die dort ansässigen Kaffeehäuser geprägt. Die besondere...

Botschafter der Wiener Kaffeehauskultur

Führt uns eine Reise in unser Nachbarland Österreich, wird schnell deutlich: Hier herrscht eine besondere, ganz eigene Kaffeekultur. Besonders in Wien wurde diese Kultur durch die dort ansässigen Kaffeehäuser geprägt. Die besondere Atmosphäre spürt man, sobald man eines der Kaffeehäuser betritt: Marmortischchen, Thonetstühle und Kerzenleuchter so weit das Auge reicht. Der große und hohe Raum bietet meist bis zu 100 Sitzplätze. Doch Zeit in den wienerischen Kaffeehäusern zu verbringen bedeutet nicht nur, das schwarze, heiße Getränk ausgiebig zu genießen, sondern auch eine Kultur zu leben, in der es um entspanntes Sinnieren und den Austausch mit anderen geht. Die Kaffeehäuser gelten als lebendiger Treffpunkt für Künstler, Freidenker, Touristen und Einheimische – hier kommen verschiedene Menschen zusammen und genießen gleichermaßen die bezaubernde Atmosphäre und das luxuriöse Ambiente. Lärm, Zeit und Hektik bleiben draußen. Die Wiener Kaffeehauskultur gehört seit 2011 sogar offiziell zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Und spricht man von der Wienerischen Kaffeehauskultur, muss man im selben Atemzug auch Julius Meinl erwähnen. Denn der Röster ist bereits seit 1862 Botschafter der Kaffeehauskultur in Wien und wird in über 70 Ländern auf der ganzen Welt geschätzt. Alles begann mit einem Gewürzladen in der Wiener Innenstadt, in dem Julius Meinl Rohkaffee, Kakao, Tee, Gewürze, Reis und Zucker verkaufte. Damals wurde der Kaffee noch in Form von grünen Bohnen verkauft – man musste selbst am eigenen Herd tätig werden. Julius Meinl kam als erster auf die Idee, den Rohkaffee als frisch geröstete Bohnen anzubieten.  

Bis heute spiegeln sich die wienerischen Wurzeln des Rösters in der DNA der diversen Kaffeeröstungen wider. Julius Meinl hat sich über Jahrzehnte hinweg als erste professionelle Rösterei in Europa die typisch Wiener Kaffeeröstung und die damit verbundene Kaffeekultur zu eigen gemacht. Als familiengeführtes Unternehmen wird die Leidenschaft für Kaffee und das Know-how von Generation zu Generation in der Familie Meinl weitergegeben.  


Die typisch wienerischen Röstungen von Julius Meinl

Bei Julius Meinl wird das Rösten als eine Kunst mit einem guten Schuss Wissenschaft verstanden. Um diese Kunst zu beherrschen, bedarf es jahrelanger Erfahrung. Diese reicht 160 Jahre in die Vergangenheit zurück, als Julius Meinl seine erste Rösterei in Europa eröffnete. Die typische Wiener Röstung (oder auch Wiener Mischung) ist für einen speziellen Röstgrad der Kaffeebohnen bekannt. Die Bohnen werden über einen längeren Zeitraum auf bis zu 230 °C erhitzt. Durch den längeren Röstzeitraum entsteht eine mittlere, intensive Röstfarbe. Die Wiener Röstung deckt damit die wachsende Nachfrage zwischen der leichten nordeuropäischen Röstung mit ihrer hohen Säure und der dunklen südeuropäischen Röstung, die für einen eher bitteren Kaffee sorgt, ab. Das Ergebnis ist eine haselnussfarbene Bohne mit schokoladigem Geschmack und leichter Säure. Die perfekte Grundlage für allerlei Wiener Kaffeerezepte, wie z. B. den Wiener Espresso oder die Wiener Melange.

In der Julius-Meinl-Gasse in Wien, der Zentrale von Julius Meinl, wird diese Wiener Röstung seit 1911 produziert. Im Kaffeestudio des Rösters werden die Premium Blends und Spezialmischungen, viele sortenreine Kaffees und spezielle Varianten entwickelt. Seit 2005 steht eine weitere Röstanlage im norditalienischen Vicenza. Hier steht die etwas dunklere, italienische Röstung im Vordergrund. So können alle Vorlieben und Geschmäcker aller Kaffeeliebhaber abgedeckt werden. Das Röstverfahren in Wien und Vicenza ist computergesteuert und mit neuester Technologie ausgestattet. Ein Röstmeister überwacht alle Prozesse, um immer höchste Qualität zu gewährleisten.


Eine Hommage an die Geschichte der Ankunft des Kaffees

Werfen wir einen Blick auf das weiß-rote Logo von Julius Meinl, erkennt man einen jungen Mann mit Fez, einer arabischen oder türkischen Kopfbedeckung aus Filz in Form eines Stumpfkegels mit einer Quaste. Diese soll eine Hommage an die Geschichte der Ankunft des Kaffees in Wien darstellen. Das Logo des Rösters wurde immer wieder modernisiert. Die aktuelle Version aus dem Jahr 2004 wurde von dem international renommierten Designer Matteo Thun entworfen. 

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