Espressomaschinen

Siebträger, Halbautomat, Vollautomat, Moka, Einkreiser, Zweikreiser, Dualboiler, mit oder ohne Mühle, Bohne, Kapsel oder Pads – bei einer derart riesigen Auswahl an Espressomaschinen kann einem schon mal schwindelig werden. Da die Anschaffung einer guten Espressomaschine eine Investition in die Zukunft darstellt und sich dies auch im Preis widerspiegelt, sollte die Kaufentscheidung gut überlegt und fundiert sein.

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Espressomaschinen

Siebträger, Halbautomat, Vollautomat, Moka, Einkreiser, Zweikreiser, Dualboiler, mit oder ohne Mühle, Bohne, Kapsel oder Pads – bei einer derart riesigen Auswahl an Espressomaschinen kann einem schon mal schwindelig werden. Da die Anschaffung einer guten Espressomaschine eine Investition in die Zukunft darstellt und sich dies auch im Preis widerspiegelt, sollte die Kaufentscheidung gut überlegt und fundiert sein.

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Kaffee- oder Espressomaschine

Die Begriffe Kaffee- oder Espressomaschine sind leider nicht klar definiert und werden zum Teil auch durcheinandergebracht. Ziemlich klar definiert ist hingegen die Bezeichnung Espresso: 25 ml Wasser von 90-94 °C sollen innerhalb von 25 Sekunden bei 8-12 bar Druck durch 7 g Kaffeepulver gepresst werden – so zumindest die reine Lehre. Je nach persönlichen Vorlieben können alle Werte angepasst werden. Das wichtigste Merkmal ist auf jeden Fall: Eine Espressomaschine muss genügend Druck aufbauen können. Diesen Job erledigt normalerweise eine Pumpe, die in den technischen Daten mit 15 bar Druck oder mehr angegeben ist. Alles klar? Leider nein, wir haben die Rechnung ohne den deutschen Sprachgebrauch gemacht. Dort wimmelt es von Kaffeevollautomaten, obwohl die Geräte alle den notwendigen Druck für einen Espresso aufbauen können. Die Bezeichnung rührt wohl eher daher, dass mit den meisten Automaten eine Tasse Kaffee (mit 125 ml oder mehr) gemacht wird, auch wenn der nach der Espresso-Brühmethode hergestellt wurde.

Vollautomatisch, halbautomatisch oder manueller Bezug

Auch hier herrscht eine gewisse Verwirrung. In den Anfängen der Espressokultur gab es noch keine Pumpen mit dem notwendigen Druck. Der wurde manuell durch das Spannen einer Feder aufgebaut (Hebelmaschinen). Als es dann passende Pumpen gab, bürgerte sich für derart ausgestattete Espressomaschinen die Bezeichnung (halb)automatisch ein. Halb deshalb, weil man die Pumpe von Hand ein- und auch wieder ausschalten musste, wenn die Tasse voll war. Erst mit der automatischen Wasserdosierung wurde aus dem Halbautomaten ein Vollautomat – aber nur bis Ende der 1980er Jahre. Dann nämlich kamen die ersten Maschinen auf den Markt, die alle diese Funktionen in sich vereinten und zusätzlich auch noch das Mahlen, Portionieren, Feststopfen und Auswerfen des Kaffeepulvers beherrschten – die heutigen Vollautomaten waren geboren.

Vollautomatische Kaffeemaschinen

Im Vergleich zu Espressomaschinen sind Vollautomaten bequem, schnell, ohne Kenntnisse zu bedienen und eignen sich je nach Ausstattung für die Herstellung einer Vielzahl von Espressospezialitäten. Die Preisspanne von Haushaltsmaschinen ist enorm: die teuersten Geräte kosten mehr als 10 mal so viel wie die günstigsten Modelle. Die geschmacklichen Qualitäten, die mit Vollautomaten erzielt werden können, rangieren zwischen “gerade so genießbar” und “in Ordnung”. Sehr gute Ergebnisse bleiben jedoch den Siebträgergeräten vorbehalten. Wer Wert auf einfache und bequeme Bedienung legt, kommt an einem Kaffeevollautomaten nicht vorbei. Auch dort, wo viele Menschen mal eben einen Kaffee haben möchten, sind vollautomatische Maschinen die erste Wahl (Büro, Praxis, etc.).

Siebträger-Espressomaschinen

Warum sich der Name Siebträger bei Espressomaschinen durchgesetzt hat, wissen wir leider auch nicht. Aber wir wissen, was der Begriff bedeutet. Siebträger-Espressomaschinen arbeiten mit kleinen Siebeinsätzen, in die ein oder zwei Portionen Espressopulver hineinpassen. Diese Siebe wiederum werden in einen Griff eingelegt, der in die Espressomaschine eingespannt wird. Der Griff trägt das Sieb – also Siebträger.

Siebträgermaschinen gibt es mit und ohne eingebauter Mühle, mit und ohne automatischer Wasserdosierung, mit Kunststoff- oder Chromgehäuse, ohne Elektronik oder voll damit, kurz: die Vielfalt ist unglaublich, der Preisrahmen ebenfalls. Semiprofessionelle Haushaltsgeräte können durchaus 30 mal so teuer sein wie ein Modell vom Discounter.

Espressomaschinen mit Ein- oder Zweikreissystem oder als Dualboiler

Eine Espressomaschine kann üblicherweise den Espresso mit Druck aufbrühen, heißes Wasser spenden und Dampf erzeugen zum Erhitzen oder Aufschäumen von Milch. Der Dampfbetrieb erfordert eine höhere Temperatur als der Kaffee- und Heißwasserbezug.

Einkreiser haben nur ein Bauteil zur Erzeugung von heißem Wasser verbaut, entweder einen kleinen Kessel (Boiler) oder einen Durchlauferhitzer (Thermoblock). Dieses Bauteil kann zwar auf verschiedene Temperaturen geschaltet werden, aber immer nur eine abgeben. Beim Wechsel von Kaffee auf Dampf muss eine Einkreismaschine auf die höhere Temperatur umgeschaltet werden. Es dauert also immer etwas, bis man Dampfen kann. Nach dem Dampfen ist ein Einkreiser zu heiß für die Kaffeezubereitung und muss erst wieder abkühlen.

Der klassische Zweikreiser kann beide Temperaturen gleichzeitig zur Verfügung stellen. Die Bauweise ist deutlich aufwändiger als bei Einkreisern. Ein deutlich größerer Kessel stellt permanent Heißwasser und Dampf zur Verfügung. Durch diesen Kessel wird ein genau berechneter Wärmetauscher geführt, über den das Kaffeewasser erhitzt wird. Das Kaffeewasser ist völlig vom Kesselwasser getrennt.

Beim Dualboiler geht man noch einen Schritt weiter. Es werden zwei komplett getrennte Boiler verbaut, die jeweils einzeln angesteuert werden können. So kann man die Brühtemperatur einstellen, ohne gleichzeitig die Heißwasser- oder Dampfabgabe mit zu beeinflussen. Die verfügbare Heißwassermenge ist geringer als bei klassischen Zweikreisern.

Sobald eine professionelle Brühgruppe verbaut ist (bspw. Faema E61), spielen die Espressomaschinen in einer eigenen Klasse, richtige Bedienung vorausgesetzt. Genau das sollte man bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen. Diese Siebträgergeräte liefern definitiv die besten Ergebnisse, erfordern aber auch ein bisschen Know-How über das Zusammenspiel von Kaffeemenge und Mahlgrad und die Bereitschaft, diese Parameter gelegentlich auch mal anzupassen.

Espresso aus Portionsmaschinen (Kapseln oder Pads)

Fast so bequem wie Vollautomaten sind Geräte, die mit fertigen Kaffeeportionen arbeiten. Das können Kapseln oder auch Pads sein. Der Benutzer kann weder die Menge des Kaffeepulvers noch den Mahlgrad beeinflussen. Beim erfolgreichsten Kapselsystem (Nespresso) werden etwa 5,5 g Kaffee pro Portion verwendet. Das konkurrierende Padsystem (E.S.E. – Easy Serving Espresso) arbeitet mit 7 g Kaffeepulver, das sind fast 30 % mehr. Das Senseo-System zählt hier übrigens nicht mit, da bei der Zubereitung zu wenig Druck für einen Espresso aufgebaut wird. Geschmacklich landen die Portionssysteme zwischen “in Ordnung” und “sehr lecker”, je nach enthaltener Kaffeemenge und -mischung. Alle Systeme, die mit Kapseln oder Pads arbeiten, verursachen unglaubliche Mengen an Müll und sind daher am ehesten dann empfehlenswert, wenn wirklich wenig Kaffee und Espresso getrunken werden.

Wie funktioniert eine Espressomaschine?

Was genau ein Espresso ist, haben wir am Anfang des Artikels bereits definiert. Aber was genau passiert im Inneren einer Espressomaschine während der Zubereitung? Um dies zu veranschaulichen, verfolgen wir am besten den Weg, den das Wasser in einem einfachen Einkreiser nimmt, denn: kein Wasser - kein Espresso.

Im Inneren der Espressomaschine

Das Leitungs- oder auch Mineralwasser kommt erst einmal in den Wassertank. Aus diesem Tank kann sich die Maschine mit Wasser bedienen. Dazu wird die Pumpe eingeschaltet, die das Wasser aus dem Tank saugt und in den Kessel oder Thermoblock drückt und von dort aus weiter in den Brühkopf.

Ein Kessel ist im Normalfall immer komplett mit Wasser befüllt. Dieses Wasser wird über eine innen- oder auch außenliegende Heizung erhitzt und auf Temperatur gehalten. In einem Thermoblock ist im Normalfall kein Wasser. Es wird erst beim Durchlaufen auf die richtige Temperatur gebracht. Die Steuerung der Temperatur erfolgt in beiden Fällen über Thermostate oder eine Elektronik, die die Signale von Temperaturfühlern auswertet.

Wenn also ein Espresso zubereitet werden soll, drückt die Pumpe der Espressomaschine das Wasser vom Tank ins Gerät. Beim Thermoblock dauert es etwas, bis das erste Wasser am Brühkopf ankommt, da er ja immer leer ist. Die Temperatur des ausgegebenen Wassers bleibt konstant. Bei einem Boilergerät kommt das Wasser schneller am Brühkopf an, das Gerät ist ja schon befüllt. Die Temperatur des ausgegebenen Wassers sinkt nach und nach, da sich zunehmend (kaltes) Tankwasser mit dem bereits aufgeheizten Kesselwasser vermischt. Bei der für einen Espresso notwendigen Wassermenge ist das jedoch ohne Belang.

Der Siebträger mit dem Kaffee wird in den Brühkopf eingesetzt. So ein Brühkopf (auch Brühgruppe genannt) sollte möglichst massiv ausgeführt sein, um etwaige Temperaturschwankungen des Wassers ausgleichen zu können. Jede Brühgruppe ist mit einer sogenannten Dusche ausgestattet, ein feines Sieb, das das Wasser über die Fläche verteilt. Das Kaffeepulver im Siebträger liegt direkt an der Dusche an und wird so gleichmäßig benetzt. Je nach Menge und Mahlgrad des Kaffeepulvers baut sich jetzt mehr oder weniger Druck im System auf. Bei Geräten mit Manometer kann man das gut ablesen. Wenn der Druck zu niedrig ist, liegt das so gut wie immer an der Kombination der beiden Faktoren Menge und Mahlgrad. Defekte Pumpen sind nur sehr selten die Ursache dafür. Bei optimaler Einstellung läuft der Espresso langsam und in einem feinen Strahl in die Tasse (25-40 ml in 25 Sekunden).

Brauche ich eine Mühle für die Espressomaschine?

Natürlich kann man fertig gemahlenen Kaffee kaufen und damit sein Glück versuchen. Allerdings gibt es drei gute Gründe, das nicht zu tun. Zum einen werden meistens nur minderwertige Qualitäten als gemahlener Kaffee angeboten (man kann ja nicht mehr erkennen, wie die Bohnen mal ausgesehen haben). Der zweite Grund ist der fest vorgegebene Mahlgrad – dieser kann passen. Oder eben auch nicht. Das wichtigste Argument aber lautet: frisch gemahlener Kaffee schmeckt deutlich besser als fertig gemahlener Kaffee. Wir raten daher immer, das Budget zum Kauf aufzuteilen auf eine Maschine und eine Mühle. Einzige Alternative: noch etwas warten und sparen, bis die Wunschmaschine plus die Mühle ins Budget passen.

Kann ich mit meiner Espressomaschine Cappuccino zubereiten?

Ein Cappuccino hat immer einen Espresso als Grundlage, eventuell mit etwas mehr Wasser verlängert. Die Tasse wird anschließend mit heißer Milch und Milchschaum aufgefüllt. Fast alle Espressomaschinen können auch dampfen. Mit dem Dampf kann die Milch erhitzt und aufgeschäumt werden. Je nach Dampfleistung der Espressomaschine geht das mehr oder weniger schnell, und ein bisschen Übung erfordert es auch.

Espresso Zubehör

Neben einer Kaffeemühle, die wie beschrieben zum Inventar jedes angehenden (Hobby-)Baristas gehören sollte, gibt es noch eine Menge weiteres Zubehör, mit dem Sie Ihre Espressozubereitung auf ein neues Level heben können. Um die Lebenszeit der eigenen Espressomaschine zu verlängern, empfehlen wir bspw. die Anschaffung entsprechender Pflegemittel. Für weiteres praktisches Zubehör stöbern Sie gerne durch unser Angebot.

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