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Peru

Erdig bis schokoladig

Gleich neben Brasilien

KAZ-Illu_Peru_RZ Peru ist im Westen Südamerikas gelegen und grenzt im Osten an Brasilien – eines der bedeutendsten Anbauländer für Kaffee weltweit. So erfolgreich wie sein Nachbarland ist Peru im Kaffeesektor jedoch bei weitem nicht, denn sowohl die politische Lage als auch die Wirtschaft sind hier zu instabil. Trotzdem handelt es bei den beliebten Bohnen um das wichtigste agrarwirtschaftliche Exportprodukt des Landes.

95.000 Hektar für den Kaffeeanbau

Die ersten Kaffeepflanzen gelangten Mitte des 18. Jahrhunderts nach Peru. Angebaut werden vor allem die Arabica-Unterarten Bourbon, Caturra und Typica. Kaffee wird nahezu ausschließlich auf kleinen Plantagen im Wald angebaut (ca. 90-98 %). Insgesamt entfallen in Peru 95.000 Hektar auf den Kaffeeanbau. Die hochwertigsten Bohnen gedeihen in Norte, Puno, Cusco und Chanchamayo.
In puncto Qualität ist kann man den peruanischen Kaffee mit dem anderer süd- und mittelamerikanischen Länder vergleichen. Die beste Ware wird nach Deutschland, Japan sowie in die USA ausgeführt und dort meist zu Mischungen hinzugefügt.

Vielseitige Bohnen

Unter Kennern sind die peruanischen Bohnen äußerst gefragt. Kein Wunder, denn Sie sind abwechslungsreich, bekömmlich und aromatisch. Teils gehen die Bohnen mehr in eine samtig-schokoladige Richtung, teils schmeckt der Kaffee sehr würzig und weist eher schwerere, krautig-erdige Noten auf. Besonders Liebhaber von kräftigem Kaffee kommen hier auf ihre Kosten.

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Kaffee kompakt – Peru

Kaffeetyp: Arabica

Hauptblüte: Oktober bis Januar
Nachblüte: März bis Juni
Haupternte: April bis Oktober
Nachernte: September bis Februar
Verschiffung: von Juni bis Februar
Häfen: Callao, Matarani, Iquitos

Erntevolumen 2013/2014: 4,25 Mio. Säcke (à 60 kg)

Hauptabnehmer:
USA, Deutschland, Japan, Kanada, Spanien, Niederlande

Die Klassifikation des Kaffees erfolgt nach Defekten und Siebgröße.

Ernteprozess: gepflückt wird von Hand
Aufbereitung: Nassaufbereitung
Trocknung: sonnengetrocknet