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Jamaika

Jamaica Blue Mountain – ganz besondere Bohnen

Das Land der (Kaffee-)Quellen

KAZ-Illu_Jamaika_RZ Mit etwa drei Millionen Einwohnern ist Jamaika die drittgrößte Insel in der Karibik. Übersetzt bedeutet der Name des Staates Holz-, Wasser- oder Quellenland und gibt damit einen ersten Hinweis auf die landschaftliche Schönheit. Was Exportprodukte anbelangt, ist Jamaika überwiegend für Zucker und Rum bekannt. Das Land bringt jedoch auch einen der wertvollsten Kaffees der Welt hervor.

 

Kaffeeanbau in luftiger Höhe

jamaika-blue_mountains Die Geschichte des Kaffeeanbaus auf Jamaika beginnt im Jahr 1728. Sir Nicholas Lawes, der Gouverneur, erhält einen Coffea-Setzling als Geschenk. Diesen pflanzt er unweit der Stadt Saint Andrew aus. An Bedeutung gewinnt der Kaffeesektor im zweiten Teil des 18. Jahrhunderts. Angebaut wird er meist auf Kleinplantagen, die in den bergigen Regionen des Landes, auf Höhen von 500-1.600 Metern, gelegen sind. Eine besondere Bedeutung in puncto Anbaugebiete kommt der Gebirgskette Blue Mountain bei, in der der gleichnamige, auf der ganzen Welt bekannte Kaffee wächst.

Eine besondere Delikatesse: Jamaica Blue Mountain

Jamaica Blue Mountain zählt zu den bekanntesten und teuersten Kaffeearten überhaupt. Bei den besonderen Bohnen handelt es sich um eine Ableitung der Arabica-Varietät Typica, welche in Höhenlagen zwischen 900 und 1.500 Metern Höhe gedeiht. Das kühle Bergklima und der viele Nebel sind für den Kaffeeanbau die ideale Voraussetzung.
Der Jamaica Blue Mountain unterliegt äußerst strengen Kontrollen – so werden die Bohnen etwa alle von Hand verlesen. Verschifft wird der Kaffee als einziger weltweit nicht in Säcken, sondern in Holzfässern. Das Grading-System richtet sich nach der Anbauhöhe.
Die Sorte überzeugt vor allem durch ihre geschmackliche Fülle. Um das optimale Ergebnis zu erzielen werden beim Jamaica Blue Mountain allerdings auch mehr Bohnen benötigt als bei den meisten anderen Kaffeesorten.
Hauptabnehmer des Blue Mountain ist Japan. Hier sind die Freunde dieses Kaffees sogar bereit dazu, Preise von zehn US-Dollar und mehr pro (kleiner) Tasse zu zahlen.

Aromatisch, nussig, fruchtig

Jamaikanischer Kaffee punktet mit viel Geschmack und einem vollen Körper. Am Gaumen weich und samtig ist er selbst für Gourmets eine kulinarische Offenbarung. Säure ist nur in sehr geringem Maße vorhanden. Eine angenehme Süße sowie Noten von Nuss und Frucht prägen das vielseitige Aroma. Mit einem langen, angenehmen Nachgeschmack klingt der Kaffee schließlich aus.

Kaffee kompakt – Jamaika

Kaffeetyp: Arabica

Hauptblüte: Juli bis September
Nachblüte: Dezember bis Januar
Haupternte: Oktober bis November
Nachernte: Februar bis März
Verschiffung: Januar bis Dezember
Häfen: Kingston

Erntevolumen 2013/2014: 20.000 Säcke (à 60 kg)

Hauptabnehmer:
Japan, USA, Europa

Die Klassifikation des Kaffees erfolgt nach Anbauhöhe, Defekten, Siebgröße und Geschmack.

Ernteprozess: gepflückt wird von Hand
Aufbereitung: überwiegend Nassaufbereitung (78 %)
Fermentation: zwischen 12 und 24 Stunden
Trocknung: sonnengetrocknet
Sortierung: elektronisch