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Sambia

Würziger Kaffee mit fruchtig-floralen Noten

Wasserfälle und Hochebenen

KAZ-Illu_Sambia_RZ Sambia ist ein Binnenstaat im Süden Afrikas, der an sieben andere Staaten, darunter Tansania und Simbabwe, grenzt. Bis zu seiner Unabhängigkeit im Jahr 1964 hieß das Land Nordrhodesien. Die heutige Namensgebung erklärt sich durch den Sambesi, einen Fluss, der die südliche Grenze des Landes markiert.
Geografisch ist Sambia äußerst vielfältig. Die Republik besteht überwiegend aus Hochebenen, die Höhenlagen zwischen 1.000 und 1.400 Metern erreichen. Sambia ist zudem das Land der Wasserfällen – davon gibt es hier nämlich eine ganze Menge. Mit den unweit der simbabwischen Grenze gelegenen Viktoriafälle hat Sambia sogar den breitesten Wasserfall der Welt zu bieten.
Auch das Klima wird durch die zahlreichen Hochebenen beeinflusst. So herrscht in Sambia ein mildes, tropisches Klima mit gemäßigten Temperaturen – die optimalen Anbaubedingungen für hochwertigen Arabica.

Kaffeeanbau in Sambia

Der Kaffee erreicht Sambia in den 1950er-Jahren durch Missionare, die ihn aus Tansania und Kenia mitbrachten. Eine größere wirtschaftliche Bedeutung gewinnen die Bohnen jedoch erst 1980, nachdem Zuschüsse durch die Weltbank die Produktion befeuerten.
In Sambia werden vorwiegend Arabicas angebaut. Der meiste Kaffee wird auf großen, modernen Plantagen erzeugt, die professionell geführt werden und über moderne Gerätschaften verfügen. Dagegen haben die wenigen Kleinbauern, die sich in Sambia im Kaffeesektor versuchen, natürlich kaum eine Chance. Zusätzlich ist die Wasserversorgung äußerst dürftig und wichtige Hilfsmittel, wie zum Beispiel Dünger, sind nur schwer zu beschaffen. Insgesamt fällt die Erntemenge in Sambia eher gering aus – und somit auch der Weltmarktanteil des sambischen Kaffees.
Eine Besonderheit, die einem in Sambia häufiger begegnet, sind die sogenannten Perlbohnen. Sie unterscheiden sich optisch, nicht jedoch geschmacklich von gewöhnlichen Kaffeebohnen. Während paarweise in der Kaffeekirsche gedeihen und so jeweils eine flache Seite ausbilden, wächst die Perlbohne allein heran und erhält so eine rundlichere Form.

Fruchtig und floral

Kaffee aus Sambia punktet bei Kaffeekennern vor allem durch sein volles, würziges Aroma. Trotz des intensiven Geschmacks besitzt er, wie viele Kaffees aus Ostafrika, einen weniger stark ausgeprägten Körper. Eine feine Säure sowie Noten von Blume und Frucht runden den Gesamteindruck ab.

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Kaffee kompakt – Sambia

Kaffeetyp: Arabica

Hauptblüte: Oktober bis November
Haupternte: April bis September
Verschiffung: Juni bis März
Häfen: Durban, Beira

Erntevolumen 2013: 10.000 Säcke (à 60 kg)

Hauptabnehmer:
Deutschland, Schweiz, Niederlande, Belgien

Die Klassifikation des Kaffees erfolgt nach Defekten und Siebgröße.

Ernteprozess: gepflückt wird von Hand
Aufbereitung: Nassaufbereitung (95 %)
Trocknung: sonnengetrocknet
Sortierung: von Hand