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Malawi

Kleines Anbauland, leckerer Kaffee

Von Schottland nach Afrika

Das südostafrikanische Malawi hat nur einen geringen Anteil am Weltmarkt. Den Kaffee brachte John Buchnan, ein schottischer Missionar, in den Binnenstaat. Er soll der Legende nach einen einzigen Strauch aus dem botanischen Garten von Edinburgh mitgebracht und diesen unweit der malawischen Stadt Blantyre ausgepflanzt haben. Die Kultivierung war jedoch nur für kurze Zeit erfolgreich: Schädlinge, Krankheiten, schlechte Bodenbeschaffenheit sowie der Wettbewerbsdruck durch den Kaffeestar Brasilien machten es den Bauern schwer.

Anbau auf Terrassen

Inzwischen ist es Malawi, trotz seines Daseins als Binnenstaat, gelungen, eine erfolgreiche Ausfuhrwirtschaft für agrarwirtschaftliche Produkte zu etablieren. Rund 500.000 Kleinfarmer leben hier nun vom Kaffeeanbau.  
Im Gegensatz zu den übrigen afrikanischen Anbauländern werden die Coffea-Sträucher in Malawi auf sogenannten Terrassen angepflanzt, um Bodenerosion zu verhindern.
Das Grading-System war lange Zeit sehr einfach gehalten – die Bohnen wurden lediglich in Grade 1 und Grade 2 unterteilt. Seit einiger Zeit versucht man, das auch in anderen afrikanischen Anbauländern gebräuchliche AA-System zu etablieren.

So schmeckt der Kaffee

Elegant, sauber und mit einer leicht süßlichen Note – so lässt sich Kaffee aus Malawi beschreiben. Im Gegensatz zu den Bohnen aus anderen Teilen Ostafrikas ist er jedoch deutlich weniger fruchtig.

Kaffee kompakt – Malawi

Kaffeetyp: Arabica (Geisha, Catimor, Bourbon, Agaro, Mundo, Blue Mountain, SL 28, Caturra und Novo)

Hauptblüte: Dezember bis Februar
Haupternte: Mai bis September
Verschiffung: August bis April
Häfen: Durban, Beira, Nacala

Erntevolumen 2013: 30.000 Säcke (à 60 kg)

Hauptabnehmer:
Deutschland, Schweden, Großbritannien

Aufbereitung: Nassaufbereitung

Anteil am Weltmarkt: 0,01 %